Leitung des
Projekts: "Ein Loch um in den Himmel
zu schauen", Münster
Elisabeth Marie Mars und Peter Ostendorf, Architekt
Die
Skulptur „Tunnelblick“
ist entstanden - Kunst zum Schutz der Natur - ein
Ort zum Innehalten- Einladung zum Dialog
Das Projekt „Ein Loch, um in den Himmel zu schauen“
ist abgeschlossen. Die Skulptur „Tunnelblick“ blieb für ein
Jahr an der Gasselstiege, Höhe Gasselstiege 235 in Münster
stehen.
Sie bietete Raum für temporäre Ausstellungen, z.B. die
Fotoausstellung "Leben an der Gasselstiege" - Sie ermöglichte Einblicke in die
Generationen und deren unterschiedlichen Lebensweisen. Darstellung der Veränderungen
im Lebensraum Kinderbachtal und den landwirtschaftlichen Betrieben.







Eine grüne Kiste in der Breite einer realen Straße, sieben rosafarbene Wände,
durch die die Silhouette eines Autos geschnitten ist: der Blick auf die Schönheit
der Natur. Das ist die Skulptur „Tunnelblick“, die im Rahmen des Projekts
„Ein Loch, um in den
Himmel zu schauen“ entstanden ist.
Begeistert und beschienen von der Herbstsonne feierten das crossroads-Team
der Arbeitsstelle Münster, die Interessengemeinschaft der Landwirte, Bürgerinitiativen
gegen den Bau der Nordtangente und hunderte Besucher die Eröffnung des crossroads-Kunstwerks.
Matthias
Peck vom Umweltministerium des Landes NRW, der in Vertretung der
Ministerin Bärbel Höhn gekommen war, bezeichnete „Tunnelblick“
als gelungene und treffende Art, Kunst und Umwelt zu verbinden und dabei auf
kreative Art zum Nachdenken anzuregen.
Was im Projektjahr 2003 geschah, können sie dem PROJEKTARCHIV entnehmen.
Helga Boldt,
Dezernentin für Kultur, Schule und Sport der Stadt Münster war begeistert:
„Wer hier durchschaut, wird gezwungen, neue Perspektiven
einzunehmen und eigene Antworten oder Positionen zum Konflikt Umwelt und Mobilität
zu finden“.
Helga
Boldt
Auch
Manni Kehr (Rat der Stadt Münster, Bündnis 90/Die Grünen) und
Anne Hakenes (Ratsfrau, SPD) waren beeindruckt vom Engagement
und der Kreativität der crossroads-Arbeit.
Berührt haben die Worte vom Landwirt Ludger Rottmann, der die Politiker
um ebenso so viel Respekt vor der Erde bittet wie die Landwirte es im Kinderbachtal
seit Generationen praktizieren.
von
Matthias Peck
anlässlich
der Kunstwerkeinweihung
Die
Musik von Jul Sanwidi und Alfred Ouoba half, „dass die Worte ihren
Weg in die Herzen finden“, wie die Projektleiterin, Elisabeth Marie Mars
es ausdrückte.
Das
Anwohner- und Gastgeberpaar:
ßDaniela und Josef Lütke-Jüdefeld
Peter
Ostendorf, Architekt und Ideengeber
der Skulptur "Tunnelblick"